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Quelle: Muster-Datenschutzerklärung von anwalt.de

Trauerbegleiterinnen Meike Damke Sandra Rusch Feix
Die Trauerbegleiterinnen Meike Damke und Sandra Rusch-Feix

 

Gemeinsam durch die Trauer gehen 

Die Trauergruppe startet für neue Teilnehmer am 24. November 2021

Der Ambulante Hospizdienst für den Landkreis Wittmund e.V. bietet einen Ort, an dem Trauer Platz haben darf, an dem Unterstützung und Verständnis zu finden sind für hinterbliebene Partner und Partnerinnen.

Das bedeutet auch, dass es für unsere Trauerbegleiterinnen Meike Damke und Sandra Rusch-Feix keine festen Vorstellungen gibt, wie jemand trauert, wie lange jemand trauert, wie intensiv jemand trauert. Wir nehmen alle in ihrer Art zu trauern an.

Der Besuch einer Trauergruppe ist eine Hilfe auf dem Weg durch die eigene, individuelle Trauer.

Von den trauernden Teilnehmern der Gruppe wissen die Begleiterinnen welche Erfahrungen für sie gerade in der Gruppe wichtig waren. „Ich bin nicht allein in meiner Trauer und meinem Schmerz“, und ganz besonders wertvoll war die Erkenntnis „Ich trauere, es geht mir schlecht, aber ich bin nicht verrückt“.

Die Trauernden treffen sich innerhalb eines Jahres einmal monatlich, als themengeführte Trauergruppe. Nach einer Findungsphase bleibt die Gruppenzusammensetzung in den folgenden Treffen gleich. So können Vertrauen und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit entstehen.

 

Lange saßen sie dort und hatten es schwer,
aber sie hatten es gemeinsam schwer und das war ein Trost.
Leicht war es trotzdem nicht.

Astrid Lindgren

 

Veranstaltungsort sind die Räume des Ambulanten Hospizdienstes in der Drostenstraße 19 in Wittmund. Eine Anmeldung ist unter der Telefonnummer 04462/9860082 oder per Mail erwünscht (info[at]hospiz-wittmund.de)

kindertrauergruppe

Bild (Ch. Lübken): Thomas Wiesner, Martina Abben, Elke Rösing
(es fehlen: Ellen Böse, Karin Janßen-Vossen)

 

Kinder– und Jugendtrauergruppe trifft sich wieder nach den Ferien!

Nächstes Treffen am Freitag, den 10. September 2021 von 16-18 Uhr

Unser wohnortnahes Angebot richtet sich an Familien, in denen ein dem Kind nahestehender Mensch (Eltern, Großeltern, Geschwister, Freunde o.ä.) oder bei jüngeren Kindern auch das Haustier verstorben ist. Kinder im Alter von 6-12 Jahren und Jugendliche von 13-16 Jahren treffen sich in den Räumlichkeiten des Ambulanten Hospizdienstes in der Drostenstraße 19 in Wittmund.

Eine Trauergruppe kann für manche Kinder und Jugendliche hilfreich sein, denn sie trauern auf ihre eigene Art und Weise, anders als Erwachsene, und werden von Erwachsenen oft nicht verstanden. Die Trauergruppe bietet den Kindern und Jugendlichen den Raum für hilfreiche und entlastende Unterstützung: Trauer und die damit verbundenen Gefühle zulassen, Ausdruckformen oder Worte für ihre Trauer finden und den eigenen Trauerweg entwickeln.

In der Gruppe können sie erleben, dass sie mit ihrer Trauer und Verlusterfahrung nicht allein sind. Sie erhalten beim Spielen, Basteln, Erzählen, Zuhören, Vorlesen usw. die Möglichkeit Fragen zu stellen, Antworten zu suchen und den Tod als Teil des Lebens zu verstehen. Begleitet wird die Trauergruppe von den speziell geschulten ehrenamtlichen Mitarbeiter*Innen Elke Rösing, Martina Abben, Thomas Wiesner, Ellen Böse und Karin Janßen-Vossen. Für die Begleitpersonen besteht – wenn gewünscht – ein Angebot für Gespräche, Austausch oder Beratung mit der Koordinatorin Christa Lübken. Alle Begleiter unterliegen der Schweigepflicht. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Treffen finden 1x monatlich Freitagsnachmittag von 16-18 Uhr statt.

Informationen oder Anmeldung zum Vorgespräch: Tel. 04462-9860082

Christa Lübken/11.08.2021

 

 

Die Toten sprechen lassen

Am 9. Oktober ist Welthospiztag. Unter dem Motto „Leben! Bis zum Schluss.“ lässt der Ambulante Hospizdienst für den Landkreis Wittmund e.V. in diesem Jahr die Menschen zu Wort kommen, denen durch hospizliche Begleitung und palliative Versorgung die Angst vor Schmerzen, dem Alleinsein oder dem Gefühl, anderen eine Last zu sein, genommen werden konnte.

„'Ich bin tot. Am Anfang meiner Krankheit hatte ich Angst, allein sterben zu müssen. Klaus vom Hospizdienst war dann aber bis zuletzt für mich da‘, das ist eines der Zitate, mit denen wir in diesem Jahr die Verstorbenen zu Wort kommen lassen, d.h. die Menschen, die wir bis zum Schluss begleiten durften“, erklären die Koordinatorinnen Christa Lübken und Andrea Radloff vom Ambulanten Hospizdienst für den Landkreis Wittmund e.V.

Der Ambulante Hospizdienst für den Landkreis Wittmund e.V. mit den Ehrenamtlichen setzt sich seit 24 Jahren dafür ein, schwerstkranken und sterbenden Menschen die letzte Zeit ihres Lebens ihren Vorstellungen entsprechend zu gestalten, genau hinzuhören und einfühlend zu begleiten. „Das wollen wir gemeinsam mit allen interessierten Bürgern des Landkreis Wittmund anlässlich des Welthospiztages feiern, vor allem aber möchten wir unsere Arbeit vorstellen“, so Christa Lübken und Andrea Radloff.

Dazu lädt der Ambulante Hospizdienst, mit dabei Ehrenamtlichen des Dienstes, herzlich zum Informationsstand am Donnerstag, 07.10.2021 in der Zeit von 8.00 bis 12.00 Uhr auf dem Wochenmarkt in Wittmund ein. Sie möchten den Hospizdienst und deren Aufgaben vorstellen und mit den Bürgern und Ehrenamtlichen in die Diskussion kommen, wie sie sich das ,,Leben! Bis zum Schluss“ vorstellen.

Seit dem Urteil des BVerfG im Februar 2020 zum § 217 StGB, mit dem das Verbot der geschäftsmäßigen Suizidbeihilfe für nichtig erklärt wurde, ist die gesellschaftliche Diskussion um die Suizidbeihilfe neu entflammt. In der Berichterstattung dominiert dabei die Darstellung des Suizids als unbedingter Ausdruck von Autonomie und Selbstbestimmung, die Angebote der Hospizarbeit und Palliativversorgung sind nach wie vor zu wenig bekannt.

„Dabei zeigt unsere praktische Erfahrung, dass die Menschen von geäußerten Suizidwünschen Abstand nehmen, wenn sie sich bei schwerer Krankheit und am Lebensende gut begleitet und versorgt wissen und nicht das Gefühl haben müssen, anderen zur Last zu fallen“. „Und wer wüsste besser, was Hospizarbeit und Palliativversorgung als Alternative zur Suizidbeihilfe leisten können, als die Menschen, die wir begleitet haben. Die Zitate schöpfen dabei aus dem reichen Erfahrungsschatz der Hospizarbeit. Jeder und jede unserer ehren- und hauptamtlich Mitarbeitenden kennt diese Aussagen so oder ähnlich aus zurückliegenden Begleitungen.“

Ansprechpartner/innen:
Christa Lübken
Andrea Radloff

Ambulanter Hospizdienst für den Landkreis Wittmund e.V.
Drostenstaße 19
26409 Wittmund

 

Kinder- und Jugendarbeit im Focus!

Liebe Kolleg*innen und Interessierte,

am 8. Oktober 2020 hätte der Workshop QuinK in Niedersachsen der Netzwerke Weser-Ems, Löwenherz und SONne stattfinden sollen. Corona-bedingt wird er auf dieses Jahr verschoben. Stattfinden wird er am 15.07.2021 von 10:00 bis 16:00 Uhr in der Stiftung Hospizdienst Niedersachsen.

Zur Vorbereitung auf die Veranstaltung geht eine kreative digitale Plattform an den Start. Sie ist als Unterseite auf der Internetseite der Stiftung Hospizdienst Oldenburg zu finden:

hospizdienst-oldenburg.de/quink2020

Wir informieren dort über Grundgedanken und Geschichte des QuinK und über das Netzwerk der ambulanten Kinderhospizarbeit in Niedersachsen. So haben alle Akteure die Möglichkeit, einander kennenzulernen und interessierte Ehrenamtliche sowie betroffene Familien erhalten eine nachvollziehbare Übersicht. Auf die Plattform werden laufend neue Informationen und Inhalte geladen. Besucht uns also gerne häufiger dort.

Mit herzlichen Grüßen,

Beate Weidewitsch

Koordination Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst
Netzwerkkoordination